Die Ballmaschine

Die „Tipp-Kick“ – Ballmaschine  oder Der Ideal – Trainer für den Torwart

Jeder der „Tipp-Kick“ zu seinem sportlichen Hobby auserkoren hat, steht irgendwann einmal vor der Frage, wie er die Abwehrleistungen des eigenen Torhüters verbessern kann. Diese Frage lässt sich in der Theorie sehr einfach beantworten. Man konsultiert kurzerhand einen Kumpel, der nichts weiter zu tun hat, als Schüsse auf das Tor abzugeben, das man gerade hütet. Das ist, wie gesagt, die theoretisch einfachste Antwort. Nur dies ist in der Praxis kaum umzusetzen. Spätestens nach 5 Minuten verliert auch der beste Kumpel die Lust an dieser eintönigen Beschäftigung. Das sieht man natürlich auch irgendwann ein. Anders ist es beim Schusstraining, das man auch für sich selbst veranstalten kann, ohne jemanden auf die Nerven zu gehen.

Da ich, als ich mich entschloss aktiv im Verein „Tipp-Kick“ zu spielen, vor dem gleichen Problem stand, wusste ich, dass ich neue Wege in Angriff nehmen musste, um einen Torwart-Trainer zu bekommen, der stetig für mich da war, wenn ich lust zum Training hatte. Dies wahr im Jahre 1971.

Vom Tennissport her kannte ich die Ballmaschine, die Neulingen Aufschläge zuspielte, die diese dann versuchten zurückzuspielen. Wieso sollte eine ähnliche Maschine nicht auch im „Tipp-Kick“ zu gebrauchen sein? Quasi eine Ballmaschine, die nichts zu tun hatte, als nur „Tipp-Kick“ – Bälle aufs Tor abzufeuern.

                                Die bisher einzigste Tipp-Kick Ballmaschine die richtig funktionierte !!! (Bretter, Aufsetzer, Dreher, alles war möglich!) 

Jedes mal wenn ich einen guten Einfall hatte, brachte ich diesen zu Papier, bis sich daraus im Laufe der Zeit ein Konzept entwickelte, das sich irgendwann mal anbot, in Arbeit genommen zu werden. Theoretisch schien mir alles klar, als ich meine 1. Maschine baute, nur in der Praxis funktionierte fast nichts. Mit fast jeder neuen Idee erlebte ich ein neuerlichen Flop! Das Hauptproblem war schlicht und einfach die Form des „Tipp-Kick“ Balls. Eine Figur mit 12 Ecken und 14 Flächen lässt sich einfach nicht so befördern wie eine Kugel. Die Bälle verkanteten sich so sehr, dass nicht ein Schuss zustande kam. Daher war es kein Wunder, dass ich zig mal die Maschine auseinander bauen musste, neue Teile einbringen musste, Teile verändern, manche Gänzlichehrart wegließ, bis das einigermaßen funktionierte. Zu dieser Zeit verwünschte ich des öfteren den Tag, an dem mir der Einfall zu einer solchen Maschine gekommen war! Im Jahre 1978 hatte ich endlich einen Prototyp erstellt, der in etwa funktionierte. Natürlich waren noch einige umbauten nötig bis das Resultat zufriedenstellend genannt werden konnte.

Im Endeffekt hatte ich dann eine Maschine erschaffen, die man einfach an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen, zum Torwart Training benutzen konnte. Ein eingebauter Stauraum für ca. 500 Bälle (sprich=Schüsse) sorgt dafür, dass mindestens für 10 Minuten Schüsse aufs Tor kommen. Eine automatische Abschussvorrichtung ermöglicht dies.

Copyright by Werner Glück


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